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CDC führt zur Zeit
eine Analyse des britischen Zementmarktes durch. Die
Initiative ging von der British Aggregates
Association (BAA) aus. CDC wird hierzu bei
britischen Zementabnehmern unter erstmaligem Einsatz
einer internetbasierten Version des
„tradebaCCC“-Verfahrens die Details der
Lieferbeziehungen dieser Zementkunden zu ihren
Lieferanten erfassen und auswerten. Zwar haben in
der jüngeren Vergangenheit - soweit bekannt - weder
die britischen Kartellbehörden noch die
EU-Kommission Untersuchungen oder Bußgeldverfahren
eingeleitet, die den britischen Zementmarkt
betreffen. Gleichwohl steht dieser schon seit
längerer Zeit unter Kartellverdacht, nicht zuletzt
wegen der gegenüber dem kontinental-europäischen
Preisniveau drastisch erhöhten Zementpreise in
England und Schottland.
Nach erster
Einschätzung sind die Zementpreise in England um ca.
40,00 bis 50,00 € pro Tonne höher als etwa in Deutschland. Das
unterschiedliche Preisniveau bestand auch schon zu
Zeiten drastischer Überkapazitäten in
Kontinentaleuropa.
Die britische
Zementindustrie hat sich über die letzten 20 Jahre
konsolidiert. Heute gibt es dort im Wesentlichen
vier große Zementhersteller:
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Buxton Lime
Industries (Anglo American),
·
Castle Cement
(HeidelbergCement),
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Cemex UK Cement und
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Lafarge Cement.
Darüber hinaus ist
mit der Übernahme von Aggregates Industries durch
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Holcim
ein weiterer international führender Zementkonzern
2006 auf den Markt getreten. Jedes dieser
Unternehmen ist international tätig. Einige von
ihnen sind allein in Europa schon mehrfach von den
Behörden kartellrechtlicher Vergehen überführt oder
zumindest verdächtigt worden (z.B. in Deutschland,
Irland, Polen, Frankreich, Ukraine, Rumänien und
Ungarn). Der Zementsektor gilt weltweit als
besonders anfällig für wettbewerbsbeschränkende
Vereinbarungen. |